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Internationales Flair für Ihren Garten

Ein wirklich deutsches Gartenmodell gibt es nicht. Ok, vielleicht der Schrebergarten mit Standard-Holzgartenhaus oder auch die Invasion der Gartenzwerge, die aber wohl kaum als richtiges Modell gelten können. In Deutschland gibt es eher einen Mix. „Ein bisschen von Allem kann ja nicht schaden“ scheint der Leitspruch zu sein. Also, warum sich nicht einfach mal von internationalen Garten-Modellen inspirieren lassen und ein Stückchen Ferne in den eigenen Garten bringen.

Mit dem richtigen Know-How lässt sich jedes Garten-Modell individuell nachgestalten, so auch der mediterrane Garten: Hier herrscht Ästhetik und Eleganz, wobei geometrische Figuren und Anord-nungen, die den abschnittsweise eingeteilten Garten ästhetisch und elegant wirken lassen, vorherr-schend sind. Wasserspiele, Brunnen oder Fontänen lockern das strikte Gesamtbild etwas auf. Verstärkt wird das durch die Bepflanzung mit Zypressen oder Olivenbäume, die ein südländisches Feeling versprühen. Gewürzbeete mit Thymian, Rosmarin, Salbei und Oregano duften unwiderstehlich, Blumen-kübel mit Zitronen- oder Orangenbäumchen sowie Naturstein- oder Terrakotta-Fliesen komplettieren das italienische Gartenparadies.

Das französische Prinzip der Gartengestaltung ist geprägt von mathematischen Linien, Symmetrie und Proportion. Niedrige und geometrisch gestutzte Hecken als Beet-Einfassung sowie Büsche und Bäume sind markante Elemente. Die Beetgestaltung sollte nicht zu bunt sein und Skulpturen, Wasserspiele sowie gusseiserne, verschnörkelte Gartenmöbel verleihen dem französischen Garten den letzten Schliff.

The English Cottage Garden – mit viel Liebe zur Natur bildet den krassen Kontrast zum französischen Model. Dabei setzt der englische Garten auf viel Natur und deren Eigenleben. So ist er gekennzeichnet durch Wellenlinien, Teiche, Pavillons und gemütliche Lauben – und natürlich dürfen die Rosen in jeglicher Form nicht fehlen. Gepflanztes und Gebautes (z.B. Sitzgelegenheiten, etc.) sollen miteinander verschmel-zen, denn hier soll die Natur Herr sein, nicht der Gartenbesitzer. So ist ein gewisses Zuwuchern des Gartens absolut erwünscht und der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen.

Das japanische Gartenmodell steht für Ruhe und Harmonie und folgt mit seinem Prinzip der Ausgeglichenheit der Philosophie des Buddhismus. Das vorherrschende Prinzip dabei: Feng Shui. Deshalb sind Wege und Gewässer im japanischen Garten nie gerade, sondern krumm. Ziel: Der Garten soll Ruhe und Harmonie ausstrahlen und zur Meditation anregen. Bambus oder Chinagras versprühen dabei einen Hauch Exotik, Ginkgo, Kirschbäume oder Magnolien runden das Gesamtbild ab. Und nicht vergessen: Steine, Steine, Steine! Sie dürfen auf gar keinen Fall fehlen. Aber immer nach dem Grundprinzip: Weniger ist mehr!