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Die Kraft der Farben

Die Welt um uns ist bunt, vor allem in der Werbewelt bedeutet mehr Farbe oftmals auch mehr Aufmerksamkeit. Farben beeindrucken, faszinieren und haben durchaus Auswirkungen auf unseren Gemütszustand.

Gilt dieses auch für unsere Gärten? Natürlich! Die Farbkompositionen der Pflanzungen transportieren eine unmittelbare Grundstimmung an den Betrachter. So steht in der traditionellen Farbsymbolik Rot für Dynamik, Leidenschaft und Temperament. Dem Gelb wird gerne eine gewisse Heiterkeit und Optimismus zugeschrieben. Grün steht klassischerweise für Frische, Ruhe und Entspannung und Blau ist geprägt von Harmonie, Zufriedenheit und Hoffnung. Grau hingegen wird oftmals als neutral empfunden.

Doch im Garten ist nicht mehr allein das Farbspiel der Pflanzen miteinander von größter Bedeutung. Nein, auch Elemente wie Raumtrenner im Garten, Sichtschutzwände, Zäune, Mauern oder auch gemauerte Sitzelemente sowie kunstvolle Blickfänge müssen farblich wohlüberlegt in den Gartenraum integriert werden. Hier gilt das Prinzip, Farben eher als Akzentuierung zu nutzen.

Für eine extravagante Farbentscheidung im Garten sollte man sich zuerst den natürlich gegebenen Kontext durch die Bepflanzung im Garten ansehen. Hier gilt es nun zu entscheiden, ob sich die persönlichen Wahlfarben in die Umgebung einschmiegen (Ton-in-Ton) sollen oder ob man bewusst mit Komplementärkontrasten spielen soll (siehe Fotos).

Farben verändern Räume enorm.

Sie leiten den Blick, binden die Aufmerksamkeit und lassen gestaltete Situationen in den Vordergrund rücken oder aber dezent in den Hintergrund treten. Farben sind Stimmungsbildner und sollten deshalb taktvoll und wohlüberlegt eingesetzt werden.

Ein schöner Nebeneffekt der Verwendung von Farbakzentuierungen ist außerdem, dass der Garten in der kalten Jahreszeit, wenn die Pflanzenwelt eher etwas trister wirkt und die Pflanzen oftmals stark zurückgestutzt sind, dennoch mit Farbe und Fülle zu überzeugen vermag.