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Schattengärten und ihre Vorzüge

Laubengänge und Haine, waldähnliche Blätterdächer, das Spiel von Licht und Schatten: Ein Schattengarten hat seinen ganz besonderen Reiz, denn das Licht- und Schattenspiel führt dazu, dass sich der Garten je nach Sonnenstand permanent verändert. Erst tanzen auf dem Grün der Funkien Sonnenflecken, dann steht die blühende Hortensie im Rampenlicht. Eine Stunde später wandert das Licht über die Blüten der Anemonen. 

Vor allem im heißen Sommer schätzen Gartenfreunde die wohltuende, kühle Atmosphäre und die der Natur nachempfundene Bepflanzung eines Schattengartens, der sich im Besonderen für den kleinen Stadtgarten eignet, bei dem angrenzendes Mauerwerk häufig das Sonnenlicht aussperrt.– Geschickt geplant präsentieren sich im Schattengarten Beete unter Bäumen und Sträuchern abwechslungsreich und wohltuend frisch.

Pflanzen für den Schattengarten

Für die vermeintlich problematischen Ecken hält die Natur eine Überraschung parat: Mit Farnen und Schattengräsern rücken Formen und Blattoberflächen in den Mittelpunkt. Aber auch blühende Pflanzen wie etwa Anemonen wachsen hier. Doch Schatten ist nicht gleich Schatten: Manche Pflanzen wachsen unter Bäumen eher als an schattigen Hauswänden – und umgekehrt.

Zu den Stauden und Gehölzen, die im Schatten unter Bäumen gedeihen, gehören Farne, Elfenblumen, Funkien, einige Anemonen-Arten aber auch die Farbenpracht versprühenden Rhododendren. Kühle Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind ihr Lebenselixier.

Pflanzen im Schatten des Hauses

Im Gegensatz zu den Schattenbeeten unter Gehölzen gibt es an der Hauswand keine Konkurrenz durch Wurzeln von Sträuchern. Das ist ein Vorteil. Denn manche Pflanzen, wie der filigrane Straußfarn, fühlen sich dort viel wohler als unter Eichen und Buchen.

Schattengarten und Lichtkunst

Im Dunklen verschwinden die meisten Farben, nur die Wirkung von Weiß und Blau wird verstärkt. Wer nachts im Garten spazieren geht, kann mit eigenen Augen sehen, wie diese Farben etwas Fluoreszierendes bekommen.

Machen Sie sich diese Wirkung für Ihren Schattengarten zunutze. Zu den Schattenpflanzen gehören demnach viele dieser weiß und blau blühenden Sorten. Zu den „Blaublütigen“ zählen Stauden wie Vergissmeinnicht, Eisenhut,

Akelei oder Gedenkemein. Weiße Schattenblüher sind – neben dem weißen Vergissmeinnicht und der Strahlen-Anemone – z.B. die Sterndolde oder Silberkerze.

Ihr Querbeet-Team