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Schön im Schatten – der Schattengarten

Wie lässt sich ein schöner Schattengarten gestalten?

Verschattete Bereiche im Garten sind oft unbeliebt, scheinen die Möglichkeiten einer schönen Gestaltung doch hier viel begrenzter zu sein als in sonnigen Lagen. Zugegeben, viele Gestaltungsansätze und Pflanzenkombinationen, die in der Sonne wunderbar funktionieren, sind im Schatten zum Scheitern verurteilt. Aber nicht alle! Wir haben 9 Tipps zur Bepflan-zung dunklerer Gartenpartien für Sie.

1. Wählen Sie geeignete Pflanzen aus! Die richtige Pflanzenauswahl ist das A und O für das Gelingen eines schattigen Gartens. Halten Sie Ausschau nach Pflanzen, die für Gartenbereiche mit weniger Licht geeignet sind. Das Angebot an Schattenpflanzen in Baumschulen und Gärtnereien ist zwar nicht ganz so groß wie das an Pflanzen für sonnige Gartenpartien, aber auf jeden Fall ausreichend für eine schöne und stimmige Gestaltung.

Schatten ist jedoch nicht gleich Schatten. Wird der Gartenteil von Gehölzen beschattet, liegt er in einer städtischen Häuserschlucht oder ist er umrandet von Sichtschutzwänden? Ist der Boden eher feucht oder eher trocken? Entscheidend für die richtige Pflanzenwahl ist nicht nur die Menge des Lichts, entscheidend sind auch die Bodenverhältnisse und die Luftfeuchte.

2. Setzen Sie auf Blattschmuck statt auf Blüten! Setzen Sie bei der Beetgestaltung auf Pflanzen mit auffälligen Blättern, denn nicht nur Blüten, die ein paar Wochen im Jahr zu sehen sind, tragen zu einem schönen Garten bei! Große oder ausgefallene Blattformen, ungewöhnliche Farben wie Rot, Gelb oder Schwarz und Blattzeichnungen in Gelb oder Weiß setzen im Schattengarten Akzente. Denken Sie auch an die Herbstfärbung! Und selbst das Blattgrün kann vielfältige Nuancen aufweisen.

3. Spielen Sie mit Kontrasten in Textur und Struktur! Setzen Sie auf Pflanzen mit unterschiedlichen Wuchsformen und Blättern, um Kontraste in Textur und Struktur zu erzeugen. Damit wirken Flächen lebhaft und abwechslungsreich, aber gleichzeitig subtil und unaufdringlich.

4. Legen Sie Mulchwege an! Wege aus Stein vermoosen im feuchten Schatten. Das kann lästig und  sogar gefährlich sein, wenn die Flächen dadurch rutschig werden. Eine kostengünstige Alternative für Gartenwege, die nicht befahren, sondern nur begangen werden, sind Streuungen aus Rindenmulch.

5. Bepflanzen Sie den Bereich unter Sträuchern und Bäumen!

Im Schatten unter Bäumen und Sträuchern wächst kein Rasen. Pflanzen Sie deshalb lieber bodendeckende Stauden, die mit dem knappen Licht, aber auch dem Wurzeldruck der Gehölze zurechtkommen. Für schattige Gartenpartien nimmt man am besten Waldstauden oder solche, die am Gehölzrand wachsen. 

6. Planen Sie Farbtupfer mit ein!

Der Schattengarten lebt zwar durch Grün in unterschiedlichen Nuancen, ist aber farblich nicht so beschränkt, wie viele glauben.

7. Pflanzen Sie Hortensien und Rhododendren! Für den Schattengarten gibt es nicht nur Stauden, sondern auch Gehölze. Hortensien, Azaleen und Rhododendren bringen auffällige Blüten und Farben ins Spiel.

8. Nutzen Sie bauliche Highlights und Skulpturen! Schwierige Gartenstandorte richtig zu begrünen, fällt oft schwer. Mit baulichen Highlights wie Pergolen, Mauern oder Ausstattungselementen wie Skulpturen kann man auch ohne grünen Daumen Akzente setzen. Gerade an besonders heißen Tagen ist der Schattenplatz recht begehrt und will genutzt werden. Deshalb empfiehlt es sich immer im Schatten auch eine bequeme Sitzgelegenheit anzubieten.

9. Beziehen Sie das Spiel zwischen Licht und Schatten in die Gestaltung ein! Falls Ihr Garten nicht im völligen Schatten liegt, zaubert das Spiel zwischen Licht und Schatten magische Augenblicke.


Ihr Querbeet-Team