Telefon: 0 28 72 / 9 9 7 4 - 3 0

Der Familiengarten – Gartenfreude für die ganze Familie

Das Wohnzimmer im Freien wird besonders intensiv genutzt, wenn Kinder zu den Bewohnern zählen. Aber: ein schicker Garten und ebenso sicherer „Spielplatz“ für Kinder? Geht das? Für viele Menschen schließen sich diese beiden Attribute von vornherein aus. Zu Unrecht, denn mit einer guten Planung lässt sich beides prima unter einen Hut bringen und ein Familiengarten für Groß und Klein, Jung und Alt kann entstehen.

Ein Garten, wie klein er auch immer sein mag, kann bei umsichtiger Planung Raum für alle Bedürfnisse einer Familie vermitteln. Dabei ist es wichtig, die Entwicklung der Familie in den kommenden zwanzig, dreißig Jahren mit in die Planung einzubeziehen: Denn Kinder bleiben nicht immer klein. Im Nu ist der Nachwuchs dem Sandkastenalter entwachsen und Kletterwände zum Hochkraxeln oder der Pool zum Plantschen werden spannender. Und für Teenager muss die Grünfläche auch schon mal die ein oder andere Gartenparty aushalten. Also ist es wichtig, jede Altersstufe bei der Gestaltung des Gartens zu berücksichtigen, damit der Garten nicht ständig dem Alter seiner Bewohner gemäß umgebaut werden muss.

Auch der Aspekt Sicherheit sollte mit in die Planung rein spielen, wohl wissend, dass der Familiengarten nicht zu einem Hochsicherheitsgarten werden soll, in dem Helikopter-Eltern jeden einzelnen Schritt ihrer Zöglinge überwachen. So muss also zwischen Freiheit und Sicherheit abgewogen werden. – Kleine Misserfolge wie Verletzungen oder Schürfwunden sind prägend und lehrreich und lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Ein beliebtes Beispiel dafür ist das Klettern in Obstbäumen, das die Motorik und den Bewegungsdrang der Kinder fördert, aber auch Gefahren birgt. Warum also im Ernstfall nicht einfach sehr weich fallen? Sand oder Rindenmulch federn den Sturz ab und sind auch optisch attraktive Optionen unter Kletterbäumen oder einem Trampolin.

Andere Gefahrenquellen wie z.B. offene Wasserflächen, in denen kleine Kinder ertrinken könnten, oder eine zu niedrige Umzäunung des Gartens, die das Ausbüchsen der Kleinen ermöglicht, müssen nachgesichert werden. Und was sich von alleine verstehen sollte: Giftige Pflanzen haben im Garten nichts zu suchen. Sie wären überrascht, wie viele es davon gibt. Machen Sie sich also bitte vor dem Anpflanzen schlau!

Neben den Gartenelementen, die von der ganzen Familie genutzt werden, vorzugsweise Terrassenbereiche, läuft im Familiengarten ohne Spielgeräte nichts. Welche Geräte angeschafft werden sollen, hängt im Wesentlichen vom Alter der Kinder, ihren Vorlieben und natürlich von der Größe des Gartens ab.

Grundsätzlich ist es aber  immer eine gute Idee, das Spiel-Reich der Kinder vom übrigen Garten ein wenig abzuteilen. Jedoch nicht so, dass man gar keinen Blick mehr auf die Kinder werfen kann. Denn: Die Aufsichtspflicht gilt immer!

Ihr Querbeet-Team